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Halogen vs. LED-Spots
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| Worauf Sie achten müssen! |
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1) Der Trafo / Die Energieversorgung
Möchten Sie ein
12V oder 230V System installieren bzw. Leuchtmittel eines vorhandenen
Systems dieser Voltagen austauschen? Viele Hersteller und Vertriebe raten
oft, zum Betrieb sogenannte vergossene bzw. Ringkerntrafos zu verwenden.
Wir möchten da lieber etwas genauer definieren und raten zum Betrieb
von 12V Spots ausschließlich zu Folgendem:
Bitte betreiben Sie diese (i. d. R. nicht dimmbaren) Strahler nicht in
Stromkreisen mit ungeregelten elektronischen Vorschaltgeräten, da
es in diesen leicht zu Spannungsspitzen kommen und somit zur Zerstörung
der Halbleiter führen kann. Betreiben Sie die Strahler nur an konventionellen
Transformatoren mit einer Ausgangsspannung nicht über 12V AC (50Hz).
Unsachgemäßer Gebrauch kann zur Zerstörung der Leuchtmittel
führen, in solchen Fällen lehnen die Hersteller und wir jegliche
Garantie bzw. Gewährleistung ab.
Die allgemein übliche Mindestlast der Elektrotrafos führt ansonsten
oft entweder dazu, dass die Spots aufgrund der extrem niedrigen Wattagen
nicht 100%ig strahlen, was dem Kunden ein falsches optisches Bild liefert,
oder im Leerlauf zu viel Spannung abbekommen, was im Extremfall zur Zerstörung
des Leuchtmittels führen kann.
Aufgrund dieser ganzen Richtlinien für 12V Systeme raten wir allen
Kunden, die sich ein neues System installieren möchten, direkt Spots
auf 230V Basis zu verwenden. Sie sparen nicht nur die Kosten der Transformatoren,
sondern auch deren Eigenstromaufnahme!
2) Achtung Leuchtstofflampen
Sorgen Sie bitte stets
dafür, dass bei den 230V LED-Spots keine Leuchtstoffröhren oder
ähnliche Leuchtmittel im selben Stromkreis betrieben werden. Die
hohe Spannung, die zum Start von Neonröhren verwendet wird kann in
der Leitung, an der dann auch die LED-Spots betrieben werden zu enormen
Spannungsspitzen führen, die den Spot unter Umständen vollständig
zerstören können oder noch schlimmer, NUR die LEDs beschädigt
(degradiert), was zu einem für Sie vollkommen falschen Helligkeitseindruck
führen kann und die Ware schlichtweg als ungeeignet bzw. zu dunkel
erscheinen läßt.
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| Vergleichbarkeit von
Halogen- und LED-Spots |
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1) Abstrahleigenschaften
Halogen-Spots
haben eine sehr gute Abstrahlcharakteristik auf einen großen Raumwinkel.
Da Leuchtdioden jedoch bauartbedingt gerichtete Bauelemente sind, die
(fast ausschließlich) nach vorn abstrahlen, ist auch die Abstrahleigenschaft
eines LED-Spots dementsprechend gebündelt, d. h. innerhalb des je
nach Modell
- ca. 15-30° betragenden Lichtkegels bei 5mm LED-Spots
- ca. 40-60° betragenden Lichtkegels bei High Power Spots
herrscht enorme Helligkeit, doch diese nimmt anders als bei einem Halogen-Spot
nach außen deutlicher ab. Um also eine möglichst homogene Ausleuchtung
zu erreichen, raten wir daher stets, die LED-Spots im Lichtkegel überlappend
anzuordnen. Beachten Sie hierzu bitte auch den untenstehenden Hinweis
zum Einsatzort.
2) Watt ist nicht gleich Leistung!
Wenn Sie in den Baumarkt
gehen und einen 20W Halogen-Spot kaufen, haben Sie automatisch eine gewisse
Vorstellung seiner Leuchtkraft, oder? Die angegebene Wattage von 20 Watt
ist jedoch nur der Energiebedarf des Spots, die benötigt wird, um
100% seiner Leuchtkraft auszubeuten. Diese Tatsache wird oft falsch verstanden
und sogar von angeblich geschultem Fachpersonal dem Endkunden vollkommen
falsch erläutert. Ziehen Sie daher niemals den Schluss, dass ein
LED-Spot von durchschnittlich gerade einmal 1-3 Watt niemals so hell wie
ein Halogen-Spot ist. Es geht hier nur um den Verbrauch! Und dieser ist
bei den LED-Spots nachweisbar geringer, was ja auch der wesentliche Vorteil
dieser neuen Technologie ist.
Weiterhin erwähnenswert ist die Tatsache, dass die meisten als 3W
LED-Spot angekündigten Produkte nur eine LED aus der 3W Klasse einsetzen,
in Wirklichkeit aber 4-5W verbrauchen. Ein Beispiel: Ein 3W LED Spot wird
mit durchschnittlich 350mA bei 12V betrieben. 12 x 0,35 = 4,2W. Dies beeinflusst
nicht das Sparpotential, sollte aber zumindest richtig erklärt werden.
3) Leuchtkraft
Sie werden stets mehr als nur einen LED-Spot einsetzen müssen, um
die selbe Leistung und homogene Ausleuchtung von Halogen-Spots zu erreichen.
Ein Austausch von 1:1 in allen Eigenschaften ist definitiv mit der aktuellen
LED-Generation (noch) nicht ganz möglich aber natürlich nicht
UNmöglich.

Es gibt seit Anfang 2007 neue 3W High Power LED LED-Spots deren sehr
homogene Abstrahlung auf echte 60° annähernd mit einem 20W Halogen-Spot
vergleichbar ist. Mit dem wechselbaren Linsensystem eine tolle und bedienerfreundliche
Sache. Um jedoch das Licht eines 50W Halogen-Spots mit LED-Technik zu
realisieren, muss man schon etwas mehr Aufwand betreiben, da es aufgrund
thermischer Aspekte keine Fertigspots dieser Kategorie gibt, die nicht
innerhalb kürzester Zeit versagen würden. Es gibt zwar 10W High
Power Spots (siehe LED-TECH Xtreme Produktkategorie), die diese Leistung
bringen, doch sind sie bauart- und kühlerbedingt um ein vielfaches
größer und teurer. Sollten Sie vor etwas mehr Aufwand bei der
Installation nicht zurück schrecken, schauen Sie sich doch einfach
einmal unsere Plug & Light Einheiten an. Insbesondere die aktuellen
Cree und Seoul Einheiten sind extrem leistungsstark geworden.
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| Welche LED-Spots für
welchen Anwendungszweck? |
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1) Ausgehend vom Einsatzort
a) Möchten Sie akzentuierte Beleuchtung realisieren, wie z. B. Beleuchtung
von
- Unterleuchtung von Hängeschränken
- Bücherregalen
- Dekoobjekten
- Vitrinenbeleuchtungals unterstützende Beleuchtung sozusagen, sind
Sie mit den herkömmlichen LED-Spots (mit 5mm Hochleistungs-LEDs),
sehr gut bedient. Handelt es sich hingegen um
b) die Umstellung ganzer Räume oder Gebäude auf alternative
LED-Leuchtmittel, ist der herkömmliche LED-Spot wohl kaum mehr die
richtige Wahl für Sie, da die oben beschriebene kegelförmige
Abstrahlung mit der recht stark ausgeprägten Hell-Dunkel-Grenze ein
zu punktförmiges Licht abgibt und ein großer Raum ohne homogene
Ausleuchtung schnell unfreundlich und wenig einladend wirken kann.
Aus diesem Grunde sollten Sie besser die High Power LED-Technik verwenden.
Diese Leuchtmittel sind zwar im Stromverbrauch etwas höher und werden
je nach Modell auch wärmer, bieten jedoch eine bessere Abstrahlung
und viel mehr Licht (bis zu mehreren Hundert Lumen!). Diese Produkte gibt
es seit Mitte 2007 auch in wohnlichem warm-weiss, mit wechselbaren Linsensystem
usw. sodass kaum noch Wünsche offen bleiben, doch Vorsicht: Viel
Ramsch-Ware und China-Schrott im Umlauf! Damit wollen wir nicht sagen,
dass alles schlecht ist aber es wird halt viel Bauernfängerei betrieben.
Einige Warnhinweise und bekannte Locksprüche finden Sie im folgenden
Abschnitt.
2) Ausgehend vom Abstand zum Objekt
Oftmals ist es auch ein Frage des Abstandes zwischen Leuchtmittel und
Objekt, der einem die Wahl der geeigneten Komponenten etwas erleichtert.
LED-Spots mit 5mm LEDs eignen sich im nahen und mittleren Bereich (0.1
- 2.0 m) hervorragend und sind günstig. Ist das Objekt weiter entfernt
oder der Raum entsprechend größer, eignen sich Anwendungen
auf Basis der High Power LEDs wahrscheinlich besser.
Besuchen Sie uns doch einfach und schauen Sie sich alle Varianten an.
Sie werden staunen!
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| Bauernfängerei
und andere Tricks |
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LED-Spots werden immer öfter eingesetzt und mit steigender Nachfrage
steigt auch der Anteil von schlechter Ware am Markt. Durch selbsternannte
Experten in Online-Auktionshäusern und ungelernte Fachleute mit gemeingefährlichem
Halbwissen werden Spots minderer Güte und offensichtliche Billigware
feil geboten. Diese Leute bedienen sich i. d. R. aggressiver Locksprüche,
die Ihr Interesse wecken sollen. Im Prinzip macht das jeder so aber Sie
sollten wissen, was es damit auf sich haben kann:
5mm LED-Spot-Technik:
1) Verspiegelte Diodenplattform
Es gibt LED-Spots, die eine optisch nette Aufwertung erhalten haben, indem
die Basisplatine silbern oder verchromt ist. Dies hat jedoch in keinster
Weise etwas mit Helligkeit oder längerer Lebensdauer zu tun. Es verbessert
nicht einmal die Abstrahlung, da LEDs bauartbedingt nur nach oben abstrahlen.
2) Verchromte Reflektoren
siehe Punkt 1. Auch ein innen verchromter Glaskolben verhilft nicht zu
mehr Licht, Lebensdauer oder anderem.
3) 100.000std. Lebensdauer
Es handelt sich bei der Lebensdauer stets um hochgerechnete Werte aus
den Labors. Würde ein Hersteller 100.000 Stunden warten, bevor er
den Spot an den Markt bringt, wäre schon die nächste oder übernächste
Generation vorhanden. Eine aktuelle, hochwertige LED erreicht vielleicht
10-50k Stunden, je nach Typ und Farbe. Wer Ihnen 100.000h pauschal um
die Ohren wirft, hat von der Materie keine Ahnung!
4) Keine Wärmebildung
Das ist Quatsch, jede LED wird warm und die zusätzliche Regelelektronik
ebenfalls. Viele LED-Spots werden sogar heiss aber das ist gar nicht schlimm,
wenn der Spot eine gute Wärmeableitung besitzt. Das Thema Thermik
ist extrem umfangreich, daher rufen Sie uns bei Fragen bitte an.
High Power LED-Spots:
1) 3W LED Spot
Wie bereits unter obigem Punkt Watt ist nicht gleich Leistung ausgeführt,
haben viele Händler keine Ahnung, was ihr Spot für eine LED
verwendet, wie viel Watt effektiv verbraucht werden und wann sich das
Leuchtmittel damit amortisiert. Schöne Präsentationen sind nicht
immer richtig. Rechnen Sie selbst nach. Wenn Sie nicht wissen wie, fragen
Sie uns, lernen Sie es!
2) ...Spot mit hyperhellen LEDs...
Frei erfundener Begriff. Hier ist Vorsicht geboten. Natürlich gibt
es auch ultrabright und superbright als Ausdrücke, doch diese Bezeichnung
haben Ihren Ursprung bei den LED-Herstellern selbst. Hyperhell ist z.
B. nur ein erfundenes Wort dilettantischer Amateure und sagt rein gar
nichts aus. Sie kaufen möglicherweise die Katze im Sack!
3) ...Helligkeit bis zu xxxlm...
Kaum ein High Power Spots kam in Tests unseres Labors und denen technischer
Universitäten auch nur auf die Hälfte der angegebenen Lumenwerte.
4) Helligkeitsvergleiche mit 5mm LED-Spots
Unseriöse Händler stellen gerne 5mm LED-Spots, 1W Spots und
3W Spots gegenüber, wobei natürlich nur der Spot aus den eigenen
Reihen gewinnt oder besonders hervor gehoben wird. Sie müssen sich
klar machen: Dabei handelt es sich um gänzlich verschiedene Techniken
und Leistungsklassen. Ein stupider Vergleich von Dekospots und High Power
Spots kann nichts bringen.
5) Fragwürdige Vergleiche/Verpackungen
Oft ließt man SO HELL WIE 20W HALOGENSPOT. Fragen Sie nach,
welche Daten/Messungen zugrunde liegen.
6) Falsche Produktpräsentationen
Viele Händler locken mit aufwendig gestalteten Kosten-Nutzen Rechnungen
auf Basis falscher Daten. Die oftmals dilettantischen Rechnungen entbehren
jeder (Wissens-) Grundlage. Holen Sie eine alternative Meinung ein.
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| Die Techniken - Vorteile
und Nachteile |
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1) Spots mit 5mm LEDs
vereinen alle Vorteile der LED-Technologie in sich: Effiziente Lichtausbeute,
niedriger Stromverbrauch und wenig Wärmeentwicklung. Bitte glauben
Sie nicht die Märchen über die 'LED, die niemals warm wird'.
Wer so etwas behauptet, hat wahrscheinlich noch nie mit diesen Bauelementen
gearbeitet. Leuchtdioden und gerade kompakte Applikationen, wie z. B.
Spots, werden sehr wohl warm, wobei sich diese Wärme jedoch auf ein
erträgliches Maß von ca. 40-45°C begrenzen sollte. Qualitätsleuchtdioden
nehmen hier keinen Schaden.
2) Spots und Applikationen mit HighPower LEDs
sind hier schon oft in die Kritik eifriger Verfechter der Standart-LED
gekommen. Die Lichtausbeute ist enorm, jedoch will diese Kraft auch irgendwo
herkommen. Der Stromverbrauch von 1-20 Watt je Power LED der aktuellen
Generation ist ebenso enorm. Dies entspricht schon einem Vielfachen herkömmlicher
LED-Spots, die mit je 18-20 herkömmlichen 5mm Ultrabright-LEDs bestückt
sind. Das eigentlich größte Problem ist gerade bei Eigenbauten
die schnelle und korrekte Hitzeableitung. Die 3 Watt-Varianten werden
hingegen sehr warm, wobei unbedingt dafür Sorge zu tragen ist, dass
diese Hitze auch ab der ersten Sekunde effizient und dauerhaft abgeleitet
wird, da Sie ansonsten nicht sehr lange Spaß an diesen (nicht gerade
billigen) Leuchtmitteln haben werden. Wenden Sie sich doch einfach an
unseren Support, um Ihre Lichtplanung gemeinsam zu besprechen!
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| Haben Sie noch Fragen? |
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Hotline (9.00-18.00h)
+49 (0) 2841 / 97917-0
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