Diese Silizium-Halbleiterdiode, auch Z-Diode genannt, wird in Sperrrichtung betrieben. In Durchlassrichtung arbeitet sie wie eine normale Diode, wird jedoch am modellspezifischen Spannungswert, der Zener-Spannung, niederohmig. Ab der Zener-Spannung nimmt der Strom schlagartig zu. Der sogenannte Zenereffekt wird durch das elektrische Feld ausgelöst, dass ab einer bestimmten Größe zur Herauslösung der Elektronen aus ihren Kristallbindungen führt.
Die sehr große Leitfähigkeit der Diode nach dem Zener-Effekt und dem Lawineneffekt macht eine Strombegrenzung notwendig, ohne die die Z-Diode zerstört wird. Über einen additionalen Vorwiderstand RV (Formel 1) wird der maximale Strom bestimmt, der durch die Z-Diode, bei Nichtbelastung, fließen darf.
Formel 2 zeigt als Zusatzinfo die Berechnung des minimalen Diodenstromes Iz min.
Formel 3 zeigt die Berechnung des maximalen Diodenstromes Iz max.
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